Arbeitskreis Asyl

 

MLK-Flüchtlingshilfe 

Die Martin-Luther-Kirchengemeinde unterstützt die Flüchtlingsarbeit der in Würzburg vor Ort tätigen Organisationen. Der Arbeitskreis Asyl (AK-Asyl) sieht es als eine seiner Hauptaufgaben an, die Verbindung herzustellen zwischen hilfsbereiten Menschen der Kirchengemeinde und Hilfsbedürftigen. 

Sollten Sie sich für eine solche Mitarbeit interessieren oder Hilfen anbieten, bitten wir Sie, den Kontakt mit dem Arbeitskreis Asyl zu suchen – während des Kirchenkaffees, per Email oder oder telefonisch.

Der Arbeitskreis Asyl der MLK:
Max Schmid
0931-84877 

Kurzbericht zum Jahr 2017
Die Aktivitäten des Asylkreises der Martin-Luther-Kirche Würzburg konzentrierten sich 2017 auf die Integrationshilfe, insbesondere gegenüber Jugendlichen. Es konnten dafür die besonderen Fähigkeiten der ehrenamtlichen Helfer eingesetzt werden, z. B. beim Sprachunterricht und bei der Hausaufgabenhilfe. Auch wenn die Unterstützung im Vordergrund steht, bedeutet jedoch jede Begegnung Zuwendung und menschliche Wärme, die fast noch dringender gebraucht wird. Diese Begegnungen sind darum meist eine Freude für alle Beteiligten. Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen aus unserer Kirchengemeinde sich davon anregen lassen mitzuarbeiten. Wer sich dazu weiter informieren will, kann sich mit mir in Verbindung setzen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Unterstützungsarbeit wurde uns dank der Spendenbereitschaft der Kirchengemeinde möglich. Finanzielle Hilfe braucht es in Härtefällen, das sind solche, in denen staatliche Hilfe nicht greift. Dass sie sinnvoll ist, wird durch jahrelange Erfahrung und Kompetenz garantiert, die sich im Ökumenischen Arbeitskreis Asyl (ÖAK) versammelt, dem auch unser Asylkreis angehört. Dazu weitere Informationen im Internet.
Gefördert wurden Qualivorbereitung, Computerkurs, Ankauf eines Fahrrads, Anschaffung von Wörterbüchern und Finanzierung von alltäglichen Ausgaben im Rahmen der vielfältigen Bedürfnisse. Solche Mittelverwendung wird dem Asylkreis vorgeschlagen, gegebenenfalls diskutiert und dann dem Ergebnis der Meinungsbildung entsprechend umgesetzt. 

Im Umfeld des Ökumenischen Arbeitskreises Asyl wird auch ein Kirchenasyl betreut. Diese „Ultima Ratio“ wird nur dann gewährt, wenn offensichtliche Missstände, die von den Betroffenen nicht zu verantworten sind, zu tragische Auswirkungen führen können. Die geschützten Personen erhalten Wohnung, Verpflegung und Lernhilfe. Sie sollen auch, wo möglich, das Glück menschlicher Begegnung erfahren. Der Asylkreis der Martin-Luther-Kirchengemeinde hat die Lebensmittelhilfe für die Dauer eines solchen Kirchenasyl-Aufenthalts übernommen. 

Allen Spendern sei Dank dafür, dass sie dies alles ermöglicht haben. Da das Spendenkonto in Kürze erschöpft sein wird, bitte ich hier um weitere Zuwendungen (über das Büro des Pfarramts).

Mit Dank an die Kirchengemeinde dafür, dass sie die Basis für diese Hilfe ist,
im Namen das Asylkreises

Max Schmid

Link zum ÖAK
http://johannis-wuerzburg.musterwebsite-evangelisch.de/ökumenischer-arbeitskreis-asyl

Projekt „Benediktstraße“ beendet
Die Betreuung der Wohngruppen in der Benediktstraße 1 ist mit dem Schuljahr 2017/18 zu Ende gegangen. Der Trägerverein „Jugendhilfe Creglingen e.V.“ hat andere Aufgaben übernommen und die zuletzt geschrumpfte Gruppierung unbegleiteter jugendlicher Flüchtlinge wurde auf andere Einrichtungen verteilt. 
Es war ein Projekt, dessen Ende ein paar würdigende Worte verdient: Drei Jahre lang haben Ehrenamtliche aus dem Arbeitskreis Asyl der Martin-Luther-Kirche minderjährige unbegleitete Flüchtlinge beim Lernen unterstützt. Montags bis donnerstags von 16 bis 18 Uhr halfen sie Jugendlichen aus Eritrea, Afghanistan, Syrien, dem Irak und anderen Ländern bei den Hausaufgaben in Mathematik, Biologie, weiteren Fächern und vor allem beim Erwerb der deutschen Sprache. Die Frauen und Männer des Unterstützerkreises haben den Umgang mit den Jugendlichen als bereichernd empfunden. Auch außerhalb der Lernzeit gab es gemeinsame Unternehmungen, etwa einen Besuch der Stadtbücherei und ein Grillfest im Juli. Mehrere junge Männer, die volljährig wurden und deshalb die Wohngruppe verlassen mussten, wurden und werden weiter von Menschen aus dem Arbeitskreis begleitet.

Max Schmid und Gisela Burger 

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