Arbeitskreis Asyl


MLK-Flüchtlingshilfe 

Die Martin-Luther-Kirchengemeinde unterstützt die Flüchtlingsarbeit der in Würzburg vor Ort tätigen Organisationen. Der Arbeitskreis Asyl (AK-Asyl) sieht es als eine seiner Hauptaufgaben an, die Verbindung herzustellen zwischen hilfsbereiten Menschen der Kirchengemeinde und Hilfsbedürftigen. 
Die folgende Zusammenstellung soll Ihnen eine Orientierung geben, wenn Sie Unterstützung leisten wollen. Sie wird regelmäßig erneuert.

Aktuell werden gesucht (Stand 02.2017):

Wohnungen 
Immer wieder und immer weiter. Eine eigene Adresse ist notwendig, um Jobsuche aufnehmen zu können. 

Unterstützung junger Flüchtlinge
In der Nachbarschaft zur Martin-Luther-Kirche existiert eine Wohngruppe für unbegleitete Asylbewerber Mitarbeiterinnen aus der Martin-Luther-Kirchengemeinde sind engagiert in Hausaufgabenbetreuung und Sprachausbildung. Sie beraten mit den Sozialpädagogen und begleiten den Ausbildungs- und Integrationsprozess. Spendengelder werden zur weiteren Förderung verwendet. Dieses Modell ist ausbaufähig. Vorschläge und Angebote werden gerne entgegen genommen.

Mit der Bitte um Weitergabe ist Herr Fuchs von der Stadt Würzburg auf uns zugekommen:
Liebe ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, liebe (ehemalige) Leiter*innen von Arbeitsgruppen
wie Sie vermutlich alle wissen gibt es neben der Gruppe der erwachsenen Geflüchteten diejenige der sogenannten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge. Diese Menschen werden nach ihrer Ankunft in Deutschland üblicherweise von den Jugendämtern in Obhut genommen und in Wohngruppen betreut. Hier erfahren Sie intensive Unterstützung - in schulischen Dingen ebenso wie in der Alltagsbewältigung. Die Jugendlichen sind in dieser Zeit in aller Regel sehr gut versorgt. Schwierig wird es in vielen Fällen ab dem 18ten Geburtstag, dem Beginn der Volljährigkeit. Ab diesem Tag sind die Jugendämter formal nicht mehr zuständig und können in der Regel die Unterbringung nicht länger aufrecht erhalten. Die jungen Menschen sind gehalten aus den Einrichtungen auszuziehen, sich eine Wohnung suchen, beim Jobcenter zu melden, kranken zu versichern und dergleichen mehr. Viele erhalten, weil sie mit der Situation überfordert sind, einen gesetzlichen Betreuer, der sie unterstützt und vertritt. Der Betreuer hat hierfür wöchentlich drei Stunden zur Verfügung, ein Zeitansatz der bei weitem nicht ausreicht, jedenfalls dann nicht, wenn man Aspekte wie berufliche Orientierung, soziale Kontakte, Sprachvermittlung etc.. berücksichtigt.

Vor diesem Hintergrund wäre es eine große Hilfe, wenn sich eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern fände, die Lust dazu haben, diese Personen im Rahmen einer Patenschaft auf ihrem Weg in unsere Gesellschaft zu begleiten. Hierzu möchten wir gern näher informieren. Wer Interesse hat und mehr über eine solche Patenschaft wissen möchte, ist herzlich zu einem Informationsabend am
31. Januar 2017 ab 18:30 Uhr im Dauthendey Saal der Stadtbücherei (2. Stock) eingeladen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme.
Bitte leiten Sie diese Mail an Ihre Verteiler weiter und informieren Sie gern auch weitere Personen und Initiativen, von denen Sie annehmen, dass Interesse an Information oder einer Patenschaft besteht.

Besten Dank und viele Grüße
Burkard Fuchs
Stadt Würzburg
Sozialreferat
Koordination Ehrenamt Asylbewerber: Angela Herion

Geldspenden für Sprachkurse
Der Nachweis erfolgreich besuchter Sprachkurse ist für ausbildungs- und arbeitswillige Asylbewerber unerlässlich. Der Arbeitskreis Asyl bittet auch weiterhin um Spenden, um nach Bedarf helfen zu können. 

Sollten Sie sich für eine solche Mitarbeit interessieren oder Hilfen anbieten, bitten wir Sie, den Kontakt mit
dem Arbeitskreis Asyl zu suchen – während des Kirchenkaffees, per Email oder oder telefonisch.

Der Arbeitskreis Asyl der MLK:
Max Schmid
0931-84877
 

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